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Geboren 1952 in Seattle

Ich lebe und arbeite bei Pforzheim



"Dean Glandons Arbeiten entstehen aus einer inneren Bewegung heraus. In frei fließenden oder auch impulsiven, vehementen Gesten bannt der Künstler organisch geschwungene Linien und zeichenhafte Kürzel auf Papier, die durch Überlagerungen, Verwischungen und Verdichtungen abstrakte Figurationen und räumliche Strukturen entstehen lassen. Bei Glandon ist die Bildfindung ein unvorhersehbarer Prozess. Material und Format sind die einzigen Parameter, die der Künstler festlegt, bevor er mit einem Werk beginnt. Glandon verwendet Grafit, Kohle, Kreide, Tusche oder Öl. Als Bildträger dienen Bütten-, Industrie- oder braunes 200g-Papier, das er in zwei Lagen zusammenklebt. Das Material bleibt zumeist als Bildgrund sichtbar und trägt in seiner Farbigkeit und Haptik entscheidend zur Wirkung des Werkes bei.



Glandons Arbeiten sind in ihrer vibrierenden Gestik als Ausdruck physisch-emotionaler Bewegung und damit zugleich als formale und inhaltliche Auseinandersetzung mit den menschlichen Emotionen und dem Körper zu lesen. Es ist die "Summe seiner Erfahrung", die Glandon in jedes seiner Werke einfließen lässt, nicht ein Abbild der Realität, sondern die Schönheit, die im Erinnerten liegt, mit ihrer ganzen Vielschichtigkeit und Uneindeutigkeit. "

(aus dem Pressetext zur Ausstellung the body speaks in sighs and jubilation, Galerie Degenhartt, Berlin)

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